Howto: Kanten­licht für klas­sischen Akt

Auch diese Kategorie ist wie vieles auf meiner Seite neu. Hier versuche ich Euch ein wenig zu zeigen, wie ich meine verschiedenen Bilder gemacht habe. Auch ich habe viel aus Berichten und Erfahrungen anderer gelernt und möchte nun meinen Teil dazu beitragen, das Wissen über die Fotografie in die Welt hinauszutragen.

In Klassisch im Studio habe ich Euch ein paar Bilder aus dem tollen Shooting mit Isi gezeigt. Mit dabei waren auch klassische Aktportraits, die Dank viel Schatten mit der Nacktheit des Models spielen, ohne dieses zu entblößen. Wie so oft ist hier meiner Meinung nach weniger mehr und so war es wichtig, dass Licht exakt zu setzen, um an den richtigen Stellen Schatten zu haben.

Ich habe mit zwei Striplights gearbeitet, die ich schräg rechts und links hinter dem Model platziert hatte. Für einen angenehmen Workflow beim Platzieren der Lichtkanten schätze ich das Einstelllicht der Studioblitze sehr, aber natürlich funktioniert das Setup für den Strobisten genauso. Diese müssen nur ein bisserl mehr ausprobieren, bis alles sitzt.

Dieses Probieren ist für ein sauberes Ergebnisse sehr wichtig. Da die Striplights mit Grids ausgestattet waren, ist der Bereich, den sie ausleuchten recht eng und wenige Grad Drehung können entscheidend sein. Hier ist auch die Kommunikation mit dem Model sehr wichtig, sie kann die Lichtkanten nicht sehen, daher muss sie vom Fotografen in die richtige Stellung „gesprochen“ werden. (Ich sage hier mit Absicht nicht manöviert oder gebracht oder ähnliches, denn ich bin ein Freund der Fotografenregel „Never touch a model“)

Als Hinter- und Untergrund hatte ich in diesen Bildern schwarzen Molton. Dieser ist matt und schluckt dadurch einiges an Licht. Wer dieses Setup noch verbessern möchte, stellt zwischen Kamera und Blitze noch Abschatter, damit kein Licht ins Bild eingestreut wird.

Die Skizze der Lichtsetzung ist grob aus dem Gedächtnis nach reproduziert worden, Entfernungen und Leistungssetzungen sind daher nicht 1:1 kopierbar, sondern nur Anhaltspunkte für eigene Versuche.

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